Endlich fühle ich mich wohl!

Vor Schulbeginn 2010/2011 habe ich meinen Kleiderschrank sortiert. Ach, du meine Güte! Alle Hosen waren zu eng!
Aber ich wollte nicht wieder eine dieser einseitigen Diäten machen, die am Ende nur Frustration brachten, da aufgestauter Heißhunger auf die diversen „guten Dinge“ nach einer gewissen Zeit den Erfolg in Misserfolg umwandelte.
Ich wusste immer, ich muss etwas ändern...
...doch ich zögerte es ständig hinaus. Dabei störte es mich schon lange, dass ich mich nicht wohl fühlte. Das Schlimme war, dass ich im Sommer kein einziges Mal schwimmen war, weil ich mich nie ohne T-Shirt sehen lassen wollte.
Klaus Jöbstl, –17,8 kg:
Weight Watchers heißt nicht verzichten, sondern auf sein Gewicht und die Nahrung zu achten.
Egal wo ich war, ich schaute ständig in sämtliche Spiegel...
...um nachzusehen, ob ich sehr dick aussehe, oder ob es noch geht. Ich hoffte immer, dass ich noch wachsen würde und dann mein viel zu hohes Gewicht nicht mehr so schlimm sei. Doch als ich mich Anfang der Sommerferien auf die Waage stellte und das erste Mal eine dreistellige Zahl sah, wusste ich zu 100%: Ich muss schleunigst etwas dagegen unternehmen.
Doch in den Sommerferien abzunehmen klang für mich nicht nach dem Gelben vom Ei und so beschlossen meine Mutter und ich, diesen Schritt gleich nach Schulbeginn zu tun.
Auf eine Empfehlung kamen wir zu Weight Watchers. Meine Mutter war voller Zuversicht, ich hingegen zweifelte da schon mehr daran, da ich mir nicht vorstellen konnte, bei so viel essen abzunehmen.
Ich strotzte also nicht voller Vorfreude, aber ich wurde ich von der gesamten Gruppe und vor allem von der Leiterin sehr herzlich aufgenommen und toll in das Programm eingeführt.
Seit wir Mitglieder bei Weight Watchers sind, essen wir nicht weniger, sondern einfach vielfältiger und gesünder.
Die gesamte Gruppe hilft und motiviert,
auch bei Misserfolgen nicht aufzugeben. Wenn dann auf der Waage eine niedrigere Zahl erscheint, ist man umso besser gelaunt. Auch bin ich sehr froh, dass ich nicht alleine in den Kurs gehen muss, sondern dass mich meine Mutter unterstützt und wir uns gegenseitig helfen.
Doch ich hätte nicht so einen Erfolg gehabt, wenn nicht unsere Kursleiterin, Doris Schwarzbach gewesen wäre, die uns jedes Mal aufs Neue motiviert hat. Ihr Engagement und auch ihre Sprüche machten den Kurs zu etwas Angenehmen.
Heute fühle ich mich einfach wohler,
– nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch in der Öffentlichkeit. Ich hoffe, es geht so weiter und bedanke mich recht herzlich bei allen, besonders bei meinen Eltern, die mich immer unterstützen.



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