Meine Weight Watchers Story!

Meine Geschichte beginnt wie viele: Nachdem ich mein zweites Kind abgestillt hatte, wollte ich meinen überschüssigen Babyspeck loswerden.
Ich schrieb mich bei den Weight Watchers ein, doch da endet bereits die Gemeinsamkeit mit den meisten anderen Geschichten; denn statt mit wehenden Fahnen zu den Weight Watchers zu gehen, empfand ich diesen Schritt eher als Canossagang. Ich hatte doch bisher alles aus eigener Kraft geschafft und ich fühlte mich als Versagerin, dass ich die „Weight Watchers nötig hätte“, um diese „lächerlichen“ 10 Kilo zu viel loszuwerden. Außerdem genierte ich mich zutiefst bei der Vorstellung, mein Gewicht öffentlich bekannt geben zu müssen (zu diesem Zeitpunkt verriet ich lieber mein Alter als mein Gewicht). Dennoch überwand ich mich zu diesem Schritt und sprang über meinen Schatten.
Ich war dann sehr angenehm überrascht, wie diskret die Abwaage durchgeführt und wie herzlich ich aufgenommen wurde. Ich hatte auch nicht erwartet, dass so viele – meiner Ansicht nach – schlanke Frauen im Kurs waren und ich gleich beim ersten Besuch bekannte Gesichter traf, die offiziell – so wie ich – auch „kein Problem mit ihrem Gewicht hatten“. So fühlte ich mich schon bald sehr wohl im Kurs und langsam purzelten die Kilos dekaweise, bis ich nach 5 Monaten meine 10 Kilos abgebaut hatte.
Mit Überreichung der Zielgewichtsurkunde stand für mich fest, unbedingt die Dauermitgliedschaft erreichen zu wollen. Nur zu oft hatte ich beobachtet, wie viele, die nicht mehr regelmäßig die Kurse besuchten, wieder zu ihrer „alten Form“ zurückkehrten.
Mag. Denisa Vesely aus Breitenfurt, –10 kg:
Ich habe mich von einer „weight watcherin“ zu einer „self watcherin“ gewandelt.Mit dem Programm NUR FÜR MICH bekamen die Weight Watchers eine neue, zusätzliche Dimension für mich: Dass ich ein gesundes Ernährungsprogramm erlernen würde, hatte ich erwartet. Dass ich aber auch psychologisches „Werkzeug“ in die Hand bekomme, um über ein neues Körpergefühl hinaus mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen, war mir neu.
Der Weg dahin begann mit kleinen Schritten: Bei NUR FÜR MICH ist Bewegung im Ausmaß von 2 BodyPOINTS pro Tag Pflicht. Mit zwei Kleinkindern täglich Zeit fürs Fitness Studio zu finden, ist aber ein Ding der Unmöglichkeit. Der Ergometer stand zwar schon lange verstaubt in der Ecke, doch das Training darauf erschien mir eine lästige und langweilige Mühsal.
Als ich die lästige „Pflicht“ am Ergometer aber mit dem angenehmen NUR FÜR MICH-Gefühl des Zeitunglesens verband, freute ich mich plötzlich darauf, meine BodyPOINTS zu „erstrampeln“ und – auf wundersame Weise – respektieren auch meine beiden Kleinkinder Mamis Zeit „nur für sich“ am Heimfahrrad!
Neben dem Ergometer wurde auch das Laufen ein neues Hobby für mich und ich startete zu den ersten Kinderwagen–Laufrunden rund um den Wienerwaldsee. Mein kleiner Lorenz genoss schon sehr bald das neue Tempo unserer Spaziergänge und auch ich freute mich, wie ich von Mal zu Mal die 4 km leichter bewältigte.
Doch fehlte mir – wie beim Ergometer – schon bald die geistige Beschäftigung beim Laufen; bis mir die bei den Weight Watchers vorgestellten Methoden des Mentaltrainings in den Sinn kamen: Wahrer Gewinn, positive Zielformulierungen,... – das sind Dinge, die man wunderbar während des Laufens machen kann.
Zu jener Zeit war ich gerade sehr damit beschäftigt, mir über meine berufliche Zukunft nach der Karenz Gedanken zu machen. In meinen alten Job wollte ich nicht mehr zurück, denn er bot zu wenig Platz für die Familie. Aber wo war der Traumjob, der sowohl meinen Begabungen als auch meiner Familie entsprach?!?
Während eines Laufes begann ich diese Frage in einen positiven Satz umzuformulieren. Am Ende meiner Laufrunde fühlte ich mich unsagbar wohl. Ich hatte aus meinen Zweifeln ein Ziel gemacht und das gab mir das Gefühl der Zuversicht. Und tatsächlich fragte mich drei Tage später meine Kursleiterin, ob ich nicht für die Weight Watchers arbeiten möchte. Ich konnte es kaum glauben, wie schnell mich mein positives Denken zu meinem Ziel geführt hatte, denn tatsächlich finde ich bei den Weight Watchers nun eine Möglichkeit, beruflich wieder aktiv zu werden, ohne meine Familie vernachlässigen zu müssen.
Und das ist wohl mein „Wahrer Gewinn“ bei Weight Watchers: Neben der Gewichtsreduktion habe ich mit Hilfe der Weight Watchers einen Weg gefunden, Zeit für mich, meine Bedürfnisse und meine Ziele zu finden und auch Mittel erlernt, diese zu erreichen. Ich habe mich von einer „weight watcherin“ zu einer „self watcherin“ gewandelt. Das wünsche ich allen, die „über ihren Schatten springen“, wenn sie zum ersten Mal zu den Weight Watchers kommen.



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