Es fühlt sich gut an!

„Es reicht, ich MUSS etwas tun“, hab’ ich mir nach einem genussreichen Urlaub im All-Inclusive-Club in Griechenland gedacht. So kann’s ja nun wirklich nicht weitergehen.
Wie schon so oft, auch diesmal wieder der gute Vorsatz: „Morgen fange ich an…“. Doch je mehr ich mir vornahm endlich abzunehmen, umso mehr zeigte die Waage das Gegenteil an. Das kann doch nicht möglich sein – ich aß mengenmäßig nicht viel und trotzdem wurde mein Gewicht langsam aber stetig mehr. Ich fühlte mich nicht mehr wohl, die Jeans spannten und es gelang mir immer schlechter, die „Speckröllchen“ zu verstecken. Aber was tun?
Karin Warbinek aus Mödling, – 8 kg:
Nun hab ich endlich gelernt, mich vernünftig und ausgewogen zu ernähren und die tägliche Bewegung macht mir großen Spaß.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Schwester bereits aktives Weight Watchers Mitglied und es ging ihr richtig gut dabei. Da ich bisher im Leben immer alles aus eigener Kraft geschafft hatte, war ich anfangs skeptisch, ob das auch für mich der richtige Weg wäre. An einem Montagmorgen war es dann soweit: Aus Verzweiflung fasste ich den Entschluss, endgültig etwas zu unternehmen und einen WW-Kurs zu besuchen. Es musste unbedingt noch am gleichen Tag sein, sonst hätte ich den Gedanken vermutlich wieder verworfen oder auf „nächsten Montag“ verschoben.
Natürlich war ich aufgeregt und hatte auch Angst davor, was mich dort erwartet und was passieren würde. Muss ich nun auf alles, was mir schmeckt verzichten? Will ich das wirklich? Wie werden die Kurse ablaufen? All diese Fragen quälten mich auf der Hinfahrt zum Kurs. Doch in der „Höhle des Löwen“ angekommen, wurde ich herzlich empfangen und fühlte mich vom ersten Moment an wohl. Die anfängliche Nervosität war wie weggeblasen und es war ein wirklich schönes Erlebnis unter Gleichgesinnten zu sein und verstanden zu werden und ich war hoch motiviert.
Nach der Lektüre der Weight Watchers Unterlagen, wurde mir klar, dass meine schleichende Gewichtszunahme vollkommen logisch war. Obst und Gemüse kamen am Speiseplan praktisch ebenso wenig vor wie Milch und Milchprodukte, von der täglichen Bewegung gar nicht zu sprechen.
Ich versuchte nach und nach, die 8 Weight Watchers Regeln in meinen Tagesplan einzubauen. Was anfangs gar nicht so einfach war, gelang mir von Woche zu Woche immer besser.
Ich war überrascht, wie viel ich essen durfte, ja sogar „musste“. Und das Geniale daran: Ich brauchte auf nichts zu verzichten. Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich Schokolade oder andere Süßigkeiten bewusst genießen, ohne danach ein schlechtes Gewissen zu haben.
Trotz Genuss ging es mit dem Gewicht bergab, wenn auch nicht immer so schnell, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Kursbesuche sorgten aber für Motivation nicht aufzugeben. Und so erreichte ich mein Zielgewicht und wurde WW-Dauermitglied.
Das war für mich ein gänzlich neues Lebensgefühl. Meine körperlichen Beschwerden – ich litt unter Reflux/Sodbrennen – und die damit verbundenen permanenten Magenschmerzen waren endlich vorbei. Und das gänzlich ohne Medikamente oder Operation!
So lange ich mich zurück erinnern kann, beschäftigt mich mein Gewicht. Nun habe ich endlich gelernt, mich vernünftig und ausgewogen zu ernähren und die tägliche Bewegung macht mir großen Spaß. Es erstaunt mich selbst immer wieder, wie viel mehr Energie ich heute habe und wie gut es sich anfühlt, schlank zu sein.



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