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Tee Time

Autorin: Mag. Aline Cosulich     

 

... der Körper ist vor allem bei Frauen darauf ausgerichtet, die Körperkerntemperatur, also das Innere des Körpers, konstant zu halten. Das heißt aber auch, dass als erstes Finger- und Zehenspitzen auskühlen. Und was gibt es dann Schöneres als sich an einer Tasse mit frisch aufgebrühtem Tee die Hände aufzuwärmen?

Aber was trinken wir da eigentlich? Bei uns wird da recht wenig unterschieden, Tee kann alles Mögliche sein: Schwarztee, Grüner Tee, Yasmintee aber auch Pfefferminz-, Hagebutten-, Beeren-, -Apfel-, Fenchel- oder Kamillentee.

Wussten Sie, dass Kräuter- und Früchtetees keine Tees im eigentlichen Sinne sind? In anderen Ländern gibt es dafür oft auch andere Namen. Nur wenn Blätter des Teestrauches verwendet werden, spricht man vom echten Tee.

Schwarzer Tee: Nach der Ernte werden die Teeblätter in Weidenkörben geschüttelt, der austretende Saft reagiert mit dem Sauerstoff der Luft (=fermentiert). Dieser Fermentationsprozess wird nicht unterbrochen und erst nach längerer Zeit wird der Tee fertig getrocknet. In Ostasien nennt man diese Sorte Roten Tee.

Oolong Tee: Er wird ebenso hergestellt wie der Schwarztee. Allerdings wird der Fermentationsprozess durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt. Er enthält mehr Teein (Koffein) als Grüner Tee, aber weniger als Schwarzer Tee.

Grüner Tee: Die Teeblätter werden nach der Ernte in Eisenpfannen über dem Feuer gewelkt und dann getrocknet und so nur minimal fermentiert. Grüntee sollte nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden, sondern mit ca. 70°C warmen.

Weißer Tee: Er wird nur zu 2% anfermentiert, das geschieht automatisch während des Welkprozesses. Anschließend wird er getrocknet.

Gelber Tee: Er wird nur in China produziert, ist ein weißer Tee, der nach der Ernte minimal fermentiert und dann erst weiterverarbeitet wird. Er ist sehr teuer und wird manchmal auch als Grüntee eingestuft.

Puh Erh-Tee: Er ist ein über mehrere Jahre gelagerter Schwarztee. Er gewinnt durch die Alterung an Qualität und Geschmack.

Matetee: Er ist eigentlich ein Kräutertee.  Der Matestrauch stammt aus Südamerika. Das zerkleinerte Erntegut wird für den gerösteten Mate über dem Feuer gedreht, für den grünen Mate fermentiert, erhitzt und getrocknet. Er enthält ebenfalls Koffein und Gerbstoffe.

Rooibostee: Rooibos ist eine Hülsenfrucht aus Südafrika. Der Tee enthält kein Koffein und wenig Gerbstoffe und zählt damit nicht zum echten Tee, sondern eher in die Kategorie „Früchte- und Kräutertees“.

Ingwertee: Er ist natürlich auch kein „echter“ Tee, aber dafür ein Getränk, das angeblich das Immunsyststärkt, bei Schnupfen hilft und von innen wärmen soll. Ingwertee stellt man am besten selbst her, indem man einige dünne Scheiben frischen Ingwer mit kochendem Wasser übergießt und 5 Minuten ziehen lässt.

Diese Teesorten stammen alle ursprünglich aus China und werden aus derselben Pflanzenfamilie gewonnen.

Inzwischen gibt es auch jede Menge aromatisierte Teesorten, die bekanntesten sind wohl der Jasmin- und der Rosentee. Hierzu werden zur Aromatisierung frische Blüten zugegeben, die dann wieder ausgesiebt werden und je nach gewünschtem Aroma wird dieser Vorgang mehrmals wiederholt. Oft findet man in diesen Tees auch noch Blütenreste. Auch andere Aromen wie Vanille, Zimt, Orange, Zitrone oder Bergamotte werden gerne getrunken.

Die anregende Wirkung der Tees ist abhängig von der Aufgusszeit. In den ersten 2 Minuten wird das meiste Koffein gelöst. Wenn man also möchte, dass der Tee munter macht, lässt man ihn 3 bis 5 Minuten ziehen. Nach 4 bis 8 Minuten lösen sich die Gerbstoffe, die das Koffein wieder binden, wodurch es seine Wirkung nicht mehr entfalten kann. Soll der Tee also beruhigend wirken, muss er länger als 5 Minuten ziehen, was ihn allerdings auch bitterer macht.

Ebenso wie Kaffee und Alkohol zählt der Tee zu den Genussmitteln, dem aber im Unterschied dazu wesentlich  mehr positive Auswirkungen zugesprochen werden.

Und egal ob er wärmend oder kühlend, anregend oder beruhigend sein soll, richtig ausgewählt und zubereitet erfüllt er seine Funktion und bietet dabei eine unglaubliche Vielfalt an Geschmackserlebnissen.

 

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