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Studie: Wie gesund sind unsere Jugendlichen?

Auszüge aus: Gesundheit und Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schülern
Ergebnisse des WHO-HBSC-Survey 2014
Erhebungszeitraum in Österreich: Jänner bis Juli 2014
Population: 11-, 13-, 15- und 17-jährige Schülerinnen und Schüler
Erhebungsinstrument: Selbstausfüllerfragebogen (schriftlich und online)
Stichprobengröße: 5.983 Schülerinnen und Schüler haben teilgenommen, ausgewertet wurden 5.617

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Die Health-Behaviour in School-aged Children (HBSC)-Studie, die seit dem Schuljahr 1983/84 alle vier Jahre durchgeführt wird, ist eine der größten Kinder- und Jugendgesundheitsstudien in Europa und liefert nicht nur in Österreich, sondern auch international seit vielen Jahren wichtige Erkenntnisse über die gesundheitsbezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen der heranwachsenden Generationen. In Österreich wird die HBSC-Erhebung unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO-Regionalbüro für Europa) vom Ludwig Boltzmann Institut Health Promotion Research durchgeführt.

Zentrale Ergebnisse zum Gesundheitszustand

  • 37,3 % der Schülerinnen und Schüler bezeichnen ihre Gesundheit als ausgezeichnet und weitere 49,0 % als gut.
  • Die durchschnittliche Lebenszufriedenheit ist hoch und liegt bei 7,8 auf einer Skala von 0 – 10.
  • Die durchschnittliche Beschwerdelast liegt bei 35,95 auf einer Skala von 0 (keinerlei Beschwerden) bis 100 (höchstmögliche Beschwerdelast).
  • Von acht abgefragten physischen und psychischen Beschwerden geben die Schülerinnen und Schüler am häufigsten an, unter Gereiztheit, bzw. schlechter Laune und an Einschlafschwierigkeiten zu leiden.
  • Wie in den vergangenen HBSC-Erhebungen, sind auch im Jahr 2014 das Alter und das Geschlecht der Schülerinnen und Schüler signifikante Einflussgrößen auf ihren subjektiven Gesundheitszustand, ihre Lebenszufriedenheit und die Beschwerdelast.
  • Rund 15 % der Kinder und Jugendlichen fühlen sich zu dünn und 39 % zu dick.
  • Den selbstberichteten Angaben zu Körpergröße und -gewicht zufolge sind jedoch nur rund 15 % als übergewichtig oder adipös einzustufen.
  • Ca. 37 % meinen, abnehmen zu müssen, bzw. sind deshalb gerade auf Diät.
  • 76,6 % der Schülerinnen und Schüler gaben an, sich mehrmals täglich die Zähne zu putzen.
  • 13 – 17-jährige Jugendliche zeigen in Bezug auf psychische Probleme relativ wenig Gesundheitskompetenz, während z. B. ihr Verständnis für die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils oder für ärztliche Anweisungen relativ gut ausgeprägt ist.

Hintergrund zum Ernährungsverhalten

Die meisten Ernährungsgewohnheiten entwickeln sich in der Kindheit. So wird bereits in jungen Jahren das Ernährungsverhalten erlernt und später im Erwachsenenalter beibehalten. Darum ist es wichtig, bereits früh eine gesunde Ernährung zu „erlernen“.

Neuere Studien zeigen, dass die Ernährungsgewohnheiten nicht nur einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit, bzw. Krankheitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen haben, sondern auch einen Einfluss auf Kognitionen, Erinnerungsvermögen und die Psyche haben können.

Das Ernährungsverhalten hat sich zu Ungunsten der Gesundheit verändert. So wird das Frühstück immer öfter ausgelassen und es gibt eine Tendenz zu einem erhöhten Konsum von Snacks. Mahlzeiten werden nur noch selten gemeinsam mit der Familie eingenommen.

Zentrale Ergebnisse zum Gesundheits- und Risikoverhalten (auszugsweise)

  • Weniger als ein Fünftel (17,4 %) scheinen sich an die WHO Bewegungsempfehlung von täglicher, körperlicher Aktivität im Ausmaß von mindestens 60 Minuten zu halten.
  • Die Schülerinnen und Schüler geben an, rund 5,4 Stunden täglich an Schultagen und 7,5 Stunden an schulfreien Tagen mit sitzendem Freizeitverhalten vor dem Fernseher, Computer, am Handy o.Ä. zu verbringen.
  • 43,8 % bzw. 30,6 % geben an, täglich Obst, bzw. Gemüse zu essen. Beides ist bei Mädchen beliebter als bei Burschen.
  • 27,9 % berichten, täglich Süßigkeiten zu essen. Mädchen sind davon etwas häufiger betroffen als Burschen.
  • Ca. 16 % geben an, täglich zuckerhaltige Limonaden (Softdrinks) zu trinken, davon deutlich mehr Burschen als Mädchen.
  • Ungefähr die Hälfte der Schülerinnen und Schüler berichten, unter der Woche täglich zu frühstücken, während ein Drittel immer ohne Frühstück das Haus verlässt.
  • Gemeinsame, tägliche Mahlzeiten in der Familie werden laut Angaben der Schülerinnen und Schüler zu 21 % in der Früh und zu 36 % am Abend eingenommen.
  • Rund 16 % der Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen zählen sich selbst zu der Gruppe der täglichen oder gelegentlichen Raucherinnen/Raucher.
  • Ca. 10 % der 15-Jährigen und 16 % der 17-Jährigen geben an, täglich zu rauchen.
  • 53 % der 17-jährigen Burschen und 33 % der 17-jährigen Mädchen berichten, zumindest wöchentlich alkoholhaltige Getränke zu trinken.
  • Rund 6 % der Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren haben nach eigenen Angaben in den letzten 30 Tagen vor der Befragung Cannabis konsumiert.
  • Rund 30 % der Kinder und Jugendlichen nennen im letzten Jahr mindestens eine Rauferei, an der sie beteiligt waren.
  • 35,0 % beteiligten sich laut Selbstbericht in den letzten Monaten zumindest einmal am Schikanieren, bzw. Bullying*/Mobbing von Mitschülerinnen oder Mitschülern. 32,5 % berichten, zumindest einmal Opfer von Bullying-Attacken geworden zu sein.
  • Wiederholtem Bullying waren nach eigenen Angaben 14,1 % der Schülerinnen und Schüler ausgesetzt. 13,2 % der Mädchen und Burschen wiederum sind Bullying-Wiederholungs-Täter/innen.
  • Über 7,2 % der Schülerinnen und Schüler wurden nach eigenen Angaben beleidigende Nachrichten über verschiedene Medien verbreitet und von 4,5 % wurden peinliche Fotos aufgenommen und ins Netz gestellt. (Cyberbullying).
  •  Rund 6 % der 15- und 17-Jährigen, die angaben, bereits Geschlechtsverkehr gehabt zu  haben, berichten, beim letzten Mal nicht verhütet zu haben. Die anderen Jugendlichen nennen vor allem das Kondom und/oder die Antibabypille als das Verhütungsmittel ihrer Wahl.

Trends in der Gesundheit und dem Gesundheitsverhalten

  • Es gibt keinen eindeutigen Trend beim subjektiven Gesundheitszustand.
  • Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas ist seit 1998 leicht gestiegen.
  • Seit 2002 geben immer weniger 11- bis 15-Jährige an, genau das richtige Gewicht zu haben.
  • Seit 2006 ist die relative Anzahl der 11- bis 15-Jährigen, die eine Diät zur Gewichtsreduktion machen, relativ konstant.
  • Es gibt einen kontinuierlichen Anstieg des täglichen Obstkonsums.
  • Es gibt einen kontinuierlichen Anstieg des täglichen Gemüsekonsums seit 2006, allerdings bei Mädchen stärker als bei Burschen.
  • Es gibt allerdings auch einen leichten Anstieg des täglichen Konsums von Süßigkeiten.
  • Der tägliche Konsum von süßen Limonaden ist seit 2010 deutlich gesunken, am deutlichsten bei den 15-Jährigen.
  • Es gibt einen kontinuierlichen Rückgang der Raucher/innen-Quote seit 1998. Dies trifft vor allem auf die 15-Jährigen zu.
  • Es ist ein kontinuierlicher Rückgang des wöchentlichen Alkoholkonsums seit 2002 feststellbar.

Weight Watchers Österreich greift die positiven Trends im Ernährungsverhalten der Jugendlichen gerne auf und möchte dazu beitragen, diese zu verstärken. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass dann Erfolg bei der Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung beschieden ist, wenn die Erkenntnis greift, dass dies für das gesamte Leben von Bedeutung ist.

* Bullying = über einen längeren Zeitraum ausgeübte systematische und wiederholte Aggression gegenüber Schwächeren (körperlich = schlagen, stoßen, treten), (verbal = dumme Sprüche nachrufen, drohen, hänseln). 
Indirektes Bullying = Gerüchte verbreiten oder jemanden ausgrenzen.

 

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